Mittelmeer — die Türkisküste
Antalya
Die Hauptstadt der Türkischen Riviera: die osmanische Altstadt Kaleiçi um einen römischen Hafen, Wasserfälle, die direkt ins Meer stürzen, lange Strände vor dem Taurusgebirge. Perge, Aspendos und Side liegen ganz in der Nähe.
- Wo
- Mittelmeerküste
- Beste Zeit
- Apr–Jun & Sep–Nov; Baden bis in den November
- Anreise
- Der Flughafen Antalya (AYT) hat Direktflüge aus ganz Europa; Tram in die Altstadt in 40 Min. Perge und Aspendos sind kurze Tagesausflüge.
- Essen & Trinken
- Piyaz (weißer Bohnensalat mit Tahini) ist Antalyas Signaturgericht; essen Sie ihn mit Köfte im Basarviertel, danach Saft aus stadteigenen Orangen.
- Tipp
- Den Unteren Düden-Wasserfall vom Boot aus ansehen und im Sommer ein Konzert im römischen Theater von Aspendos erleben.
Die Geschichte
Um 150 v. Chr. von einem pergamenischen König gegründet, empfängt Antalya seither Ankömmlinge — Hadrian bekam zu seinem Besuch 130 n. Chr. ein dreibogiges Marmortor, das noch heute der prächtigste Eingang nach Kaleiçi ist, der ummauerten Altstadt. Drinnen: ein Labyrinth aus osmanischen Villen, nach Mandarinen duftenden Höfen und einem kannelierten Minarett aus dem 13. Jh., alles um einen winzigen, in die Klippen gehauenen römischen Hafen gelegt.
Die Stadt ist zugleich das Tor zu den antiken Stätten Pamphyliens — Perges Säulenstraßen, das Theater von Aspendos, Sides Tempel am Meer — und zu einer Küste, die von den klippenstürzenden Düden-Wasserfällen bis zum langen Kiesbogen des Konyaaltı-Strandes unter dem Taurus reicht. Die Badesaison dauert von April bis November, und im Winter kann man morgens am Saklıkent Ski fahren und nach dem Mittagessen (zügig) schwimmen.
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