Ägäisküste
Bodrum
Weißgetünchte Häuser und Bougainvillea ziehen sich hinab zur Bucht mit der Burg St. Peter, die ein Weltklasse-Museum für Unterwasserarchäologie beherbergt. Hier stand einst das Mausoleum von Halikarnassos, eines der Sieben Weltwunder.
- Wo
- Halbinsel Bodrum, Ägäis
- Beste Zeit
- Mai–Okt; im Hochsommer am lebhaftesten
- Anreise
- Flug nach Milas-Bodrum (BJV), 40 Min. von der Stadt; Busse verbinden die gesamte Ägäisküste. In der Saison Fähren nach Kos und Rhodos.
- Essen & Trinken
- Fisch und Meze zum Sonnenuntergang in Gümüşlük, überall Mandarinen-Desserts — die Mandarinen der Halbinsel sind berühmt — und Lokma an der Marina.
- Tipp
- Chartern Sie eine traditionelle Gulet für eine „Blaue Reise“ entlang der Küste — schon ein Tagestörn lohnt sich.
Die Geschichte
Das antike Halikarnassos schenkte der Welt zwei Wunder: den Historiker Herodot und das Mausoleum des Königs Mausolos — ein Grabmal, so prachtvoll, dass es zum Weltwunder wurde und jedem großen Grab seither den Namen gab. Seine Steine verbauten die Johanniter später in der Burg St. Peter, die heute den Hafen bewacht und das Museum für Unterwasserarchäologie beherbergt: bronzezeitliche Wracks, Glasfrachten und das Gold einer mykenischen Prinzessin, alles vom Grund der Ägäis geborgen.
Das moderne Bodrum ist das St-Tropez der Türkei: weiße Würfelhäuser unter Bougainvillea, eine Marina voller Yachten und hölzerner Gulets, Mandarinenhaine, Beachclubs und ein legendär langes Nachtleben. Die Halbinsel verbirgt stillere Ecken — Fischtische am Wasser in Gümüşlük, Surfbuchten bei Bitez, Steinruinen im Bergdorf Sandima. Der Klassiker ist die „Blaue Reise“: tagelang einsame Buchten ansegeln, wo die einzige Frage ist, wann man schwimmen geht.
In Bildern




















